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Berichte der vergangenen Saisons gibt es im Archiv Berichte.



 
HERREN I:  13. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (28.01.2012)

Am Feintuning schleifen...
...müssen die Jungs des BVV noch. Dann klappt das auch wieder mit den grünen Zetteln. Nach dem Desaster gegen Senioren 1 des USV war diesmal der TKC Berlin zu Gast, der weiterhin unter dem Namen des Heimatvereins Wriezen spielt. Letzte Saison war Wriezen als einzige Mannschaft in Hin- und Rückspiel dem BVV unterlegen, trotz der diesmal klaren Favoritenrolle auf Seiten der Gäste wollten wir den Zuschauern ein gutes Spiel bieten und vielleicht auch etwas reissen. Wir starteten gut in den ersten Satz (9:6) und wurden erst bei 13:13 wieder abgefangen. Es war das Duell auf Augenhöhe, dass wir uns versprachen und beide Teams punkteten sicher über die Außenpositionen. Bei 19:21 nahm Wriezen die zweite Auszeit und die Spannung stieg. Über 23:22 und 24:23 erspielten wir uns den ersten Satzball, der aber noch abgewehrt werden konnte. Mit dem nötigen Biss konnten wir beim 28:26 den ersten Satz holen (und jubeln).
Im zweiten Satz konnten wir am Anfang eine kleine Führung erarbeiten (6:4, 7:5), jedoch holten die Gäste mit guten Aktionen auf und gingen 9:8 in Führung, hielten diese dann durchgehend bis Mitte des Satzes. Jetzt erlaubten wir uns die erste kleine Schwächephase im Angriff und mussten bei 16:20 eine 30 Sekunden-Trinkpause ansetzen. Mit Wirkung (Danke Chrissi): Aufschlag im Netz und 2 eigene Punkte ließen kurz hoffen, doch Wriezen bot gute Leistungen in der Feldabwehr und setzte die entscheidenden Punkte (20:23, 22:24, 23:25). Damit hieß es 1:1 nach Sätzen. Genial, wir können nicht 3:0 verlieren. Das war mehr als ordentlich und wir hatten unseren Spaß.
Aber nun erwischten die Gäste einen guten Start (3:9), doch wir verzichteten auf Auszeiten, spielten einfach weiter und kämpften. Der Lohn war die Auszeit der Wriezener bei deren Führung 10:9. Wir zogen sogar vorbei und hielten ein kleines Break. Im Gleichschritt ging es in den Endkampf (20:19, 21:21) und hier zeigte Wriezen, warum Sie in der Tabelle auf Platz 2 stehen. Wir konnten noch einen Punkt holen, Wriezen derer 4 durch gute Blockarbeit und clevere Angriffe. Die Zuschauer jedenfalls sahen bis hierhin tolle Ballwechsel und eine wie verwandelt spielende Mannschaft des BVV.
Auch im vierten Satz hatte die Anzeigetafel meist mit sich wiederholenden Spielständen zu tun. Im Gleichschritt wurde gepunktet und nach 6 Rotationen gab es das erste kleine Break...für Wriezen. Bei 12:15 holten wir kurz Luft und bewiesen weiterhin den Hang, heute ein enges Spiel abzuliefern. Wriezens Wasservorrat wurde also bei 16:16 belastet und bei 17:19 animierten wir den 2. Schiri, uns das berühmte V (peace) zu zeigen. Wriezen hatte noch ein Ass im Ärmel. Mit etwas schwierigem Namen (lieber Amon, schreib lesbarer), harten Sprungaufschlägen und ebenso harten Angriffen verzauberte er mit beim-Block-halb-durch-halb-rein-irgendwie-rindrischen-Punkten und machte den Unterschied. Wir kamen nicht mehr am Block vorbei, daher gewann Wriezen zumindest diesen Durchgang etwas klarer mit 25:21 und damit das Spiel 3:1.
Wir haben als Mannschaft ein tolles Spiel geliefert, die Zuschauer attestierten daher uns und den Gästen mit viel Applaus Ihre gleichlautende Meinung. Unser Matti hatte heute seinen ersten Einsatz und unser David Westphal bekommt das Bienchen ins Muttiheft für sehr gute Leistungen in Annahme, Abwehr, Angriff und Block. Worte des Tages waren "im Gleichschritt".
Jetzt haben wir 3 Wochen Zeit, um vor allem Kraft zu tanken und weiter so gut im Training zu arbeiten, denn der nächste Gegner ist...taataa...Wriezen. Am 18.2. zu abendlicher Stunde sieht man sich im Oderbruch wieder. Bis dahin.

(Jens Kölbel)


 
HERREN I:  12. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (21.01.2012)

Die Geschichte des rosa Zettels...
...ist eine traurige Sache. Häufigste Ursache eines rosa Zettels ist die vorangegangene Niederlage. Diesmal gegen den USV Potsdam. Dabei hatte es doch schön angefangen. Ein Rahmenprogramm lockte ein paar mehr Zuschauer an, ein BVV-Kuchen wollte verzehrt werden, unser Uwe fungierte als Hallensprecher...
Der erste Satz begann ausgeglichen und beide Mannschaften zogen im Gleichschritt durch den Satz. Der USV lag meist ein Break vorn. Doch es war irgendwie schon zu sehen, wie sehr wir uns bemühten, Spaß aufzubauen. Die Anfangsformation von letzter Woche mit Gregor, David W., David N., Matze und Micha sowie Norbert hatte im Volleyball-Handbuch die Absätze "Körpersprache" und "Körperspannung" schlichtweg überlesen. Lediglich Matze überzeugte im Block und Angriff. Bei 17:19 nahmen wir unsere erste Auszeit und bei 19:22 die Zweite. Cleveres Anschlagen, ins Feld schlagen oder Ball rüberwerfen gelang in der Schlussphase unseren Gästen, sodass wir 20:25 verloren.
Das ist alles nicht so tragisch, schließlich hatten die Potsdamer eine Siegesserie Stand 4 im Gepäck und alle Altstars an Bord. Allerdings glänzten wir ab jetzt mit Nichtspielen, Schnitzelharten Angriffen, Hühnerhaufenorganisation und überzogenen Ärgern nach misslungenen Aktionen. Bei 0:5 wurde die einzige Auszeit im Satz dotiert. Jens durfte bei 8:18 für Micha ins Spiel, da war der Satz aber schon als abgehakt deklariert. Nunja, dann eben Tiebreak unkten wir noch und gingen motiviert in Abschnitt 3.
Und so schlecht war das gar nicht. Weiterhin unglücklich in Block und Feldabwehr gelang es uns trotzdem, eigene Angriffe im Feld unterzubringen, eine leicht veränderte Aufstellung (Hape für Gregor, Jens für Micha, Gregor auf 2 für David N.) schien hier zu helfen. Bei 12:12 kam dann der ersehnte Auftritt des Herrn Thomas Pfeifer. Hochmotiviert schritt er zum Aufschlag und auch ein Potsdamer Störversuch in Form von "Achtung, unerfahrener Spieler!" hielt Ihn nicht davon ab, den Aufschlag übers Netz zu bringen. Leider gab es daraus kein Break. Aaaaber Thomas durfte vorn auch noch ein paar Spielzüge mitmischen und zeigte sich doch positiv den Zuschauern. Da sag ich einfach mal Respekt, ein Trainer, der jahrelang nicht mehr spielt und nach 2 Wochen Training den Gegner durchaus zu beeindrucken weiß :) Es lag auch nicht an Thomas, dass wir in diesem Spielabschnitt etwas nachließen, bei 17:19 timeout und bei 17:20 kam Jens wieder aufs Feld. Dieses Break aufzuholen war angesichts der weiter spielerischen Mängel nicht einfach. Doch dann kam David Nündel zurück aufs Feld, versenkte den Angriff über 2 Marke "zu hart für Euch" und schritt zum Aufschlag. 20:22 zeigte die Punktetafel. Zwei Sprungaufschläge später 22 beide. Potsdam holte den Punkt, wir holten Ihn zurück. 23 beide. Die nächsten beiden Punkte waren bezeichnend für das gesamte Spiel. Annahme ist vorn, Einerblock und wir machen den Ball nicht tot. Satzball für die Gäste. Annahme ist da, wir machen den Ball nicht tot, Potsdam schlägt den Block an. Aus vorbei, Null zu Drei!
Nach brutto 57 Minuten war es vorbei. Wenigstens sorgte der anschließende sportliche Wettkampf für eine halbwegs optimierte Hallennutzungszeit.
Glückwunsch an den USV, die konstant Ihren Stiefel runterspielten und unspektakulär, aber clever spielten. Schauen wir auf nächste Woche, wenn die Wundertüte Wriezen bei uns zu Gast ist. Dann sind alle (Zu)Spieler an Bord und naja.... jeder muss mal sein schlechtestes Spiel machen ;) Aber diese rosa Zettel sind echt nix für mich, ich nehm grün!

(Jens Kölbel)


 
HERREN I:  11. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (14.01.2012)

Nach dem wir in der Hinrunde, in einem umkämpften Spiel, den VC Potsdam Waldstadt in eigener Halle mit 3:1 bezwingen konnten, gelang uns an diesem Wochenende im Rückspiel nicht ein Satzgewinn. Dabei sah zu Beginn des ersten Satzes alles gut aus. Schnell konnten wir uns in Führung setzen. Und auch die Potsdamer Auszeit beim 8:4 schien keine Wirkung zu zeigen, und wir konnten unseren Vorsprung noch weiter bis zum 11:6 ausbauen. Aber dann stellten wir das Spielen völlig ein und beschränkten uns auf das Zusehen. Unsere Auszeiten beim 11:9 und 11:16 zeigten auch keine Wirkung, so dass der Satz mit 15:25 verloren ging.
Der zweite Satz ging weiter, wie der erste aufgehört hat. Große Anspannung und Erwartungen schienen unser Spiel zu lähmen. Auszeit bei 4:10, wieder ohne Wirkung. Als dann alle BVV´ler den Satz abgeschrieben hatten, löste sich die Spannung (es ging in diesem Satz ja um nichts mehr). Freier aufspielend mit guten Aktionen wurden die Potsdamern jetzt unter Druck gesetzt. Diese versuchten, dieser Entwicklung, immer noch in Führung liegend, mit Auszeiten (15:10 und 21:17) entgegen zu wirken. Letztere Auszeit zeigte Wirkung und die Potsdamer konnten diesen Satz mit 25:18 für sich verbuchen.
Da das Spiel aus unserer Sicht nun endgültig gelaufen war, spielten wir weniger verkrampft. Es gestaltete sich ein ausgeglichener dritter Satz mit mehreren spektakulären Ballwechseln. Aber mit der Zweisatzführung im Rücken konnten diese meist die Waldstädter für sich entscheiden. Am Ende des Satzes (20:20), stellten wir sicherheitshalber das Spielen wieder ein, um nicht doch noch den Satz zu gewinnen. So gewann der VC Potsdam Waldstadt auch den dritten Satz mit 25:21.

Nun gilt es, auf das nächste Wochenende zu hoffen. Wir empfangen am Samstag 15 Uhr den USV Potsdam in eigener Halle. Ein spaßiges Programm gibt den Rahmen, in dem wir es hoffentlich wieder schaffen, mit Spaß zu spielen und vielleicht uns gestatten, auch den einen oder anderen oder gar drei Sätze zu gewinnen.

(Michael Pintz)


 
HERREN I:  10. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (07.01.2012)

Das Gesetz der Serie
Als wir am Samstag nachmittag 15:15 die Gurte anlegten, um in die Lausitz zu gurken, war das Wetter trüb und die Stimmung umso besser. Wir wussten ja, was wir wollten. Mal was Anders machen...mal 3:0 gewinnen...oder 3:2. Schließlich lautete bisher jedes Siegergebnis 3:1.
Überpünktlich standen wir in der Halle, die sofort durch angenehme Kälte punktete. Doch kommen wir zum Spiel: Es begann der Sechser aus den letzen erfolgreichen Partien mit Norbert im Zuspiel, unser Nündel als Diagonalmaschine, Hape und David auf Aussen sowie Matze und Jens über Mitte. Satz eins ist schnell erzählt. Sehr ausgeglichen punkteten beide Teams und niemand konnte sich entscheidend absetzen. Dann gelangen Cottbus 4 Punkte in Folge und bei 10:13 gab es die erste Auszeit unserer Truppe. die nächste folgte auf der anderen Seite bei 14:13 für Cottbus. Bis 24:24 ging es in den Endkampf, den wir durch gutes Block- und Abwehrverhalten gewannen. Mission "anders" lief also erfolgreich.
Satz zwei war dann das, was man als Annahme-Fail bezeichnen könnte. Perfekte Annahmen gab es einfach nicht. Mittelangriffe waren demnach rar gesät, der Energie-Block konnte so auf Aussen noch kurz Smalltalk halten, um uns dann das Leben schwer zu machen. besonders Mitte des Satzes brachen wir dadurch ein, Satzstände lauteten 10:14 und dann 18:23... 21:25 verloren wir also....manchmal könnte man denken, da sitzt irgendwo jemand mit einer Voodoopuppe.
Also weiter in den dritten Satz. Wir stellten um, es begannen nun Gregor für Hape und Micha für Jens. Nun war das Bild ein völlig Anderes. Wir bemerkten, dass wir die Annahme auf der Feldhälfte vergessen hatten nach dem ersten Satz und konnten das nun als Geheimwaffe ausspielen. Cottbus geriet früh in Rückstand und hatte nach 2:5 schon bei 2:8 seine Auszeiten verbraucht. Wir punkteten nach Belieben und besonders Matze im Block lies des Gegners Sicherung beinahe zu oft alt aussehen. Auch 5 Punkte in Folge der Lausitzer von 11:20 auf 16:20 brachte uns nicht ins stottern. Fast schon leicht und locker zogen wir davon und gewannen 25:17.
Jetzt durfte unser USA-Student Konsti ran für Micha. Akt Nummer Vier zeigte das gleiche Bild. Wir dominierten die Gastgeber, Cottbus nahm bei 5:8 und 7:13 seine Auszeiten. Bei 20:13 allerdings leisteten wir uns eine längere Auszeit im Angriff und brachten kaum noch Bälle im Feld unter, trotz weiter guter Annahme. Versuche, den Rythmus zu stören (20:16, 21:19) brachten nicht viel ein. Doch rechtzeitig erwacht blockten wir den Satz mit 25:20 aufs Habenkonto.
Spiel gewonnen, dazu das 5. in Folge. Revanche für die Hinspielniederlage geglückt. Mission eigentlich dann doch erfüllt, weil 3:0 ja immer auch für die Zuschauer doof ist. Freuen wir uns also auf Waldstadt...

(Jens Kölbel)


 
HERREN I:  9. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (18.12.2011)

Am letzten Spieltag des Jahres waren die Potsdamer aus Waldstadt zu Gast in Berlin Lichtenberg.

Die Gäste konnten bisher alle Begegnungen für sich entscheiden. Das BVV-Team wollte sich zum Jahreswechsel aus dem unteren Tabellendrittel verabschieden und mit einem Sieg in die Weihnachtspause gehen.

Da die Berliner (mal wieder) den Start verschliefen, konnten sich die Potsdamer gleich bis auf 8:3 absetzen. Doch dieser Spielverlauf konnte durch eine Auszeit (3:8) unterbrochen werden. Nun gelang es den Hausherren auszugleichen (10:10), einen komfortablen Vorsprung (20:16) herauszuarbeiten und diesen sicher bis zum Satzgewinn (25:20) zu verteidigen.

Im zweiten Satz gelang es dem BVV sich immer wieder mit ein paar Punkten abzusetzen (8:6, 13:10). Doch den Waldstädtern gelang immer wieder der Ausgleich (8:8, 10:10, 13:13,… 20:20), bis sie sich selbst mit zwei Punkten absetzen konnten (22:20). Da es den Lichtenbergern trotz großem Kampf (22:23) nicht gelang die Punkte wieder aufzuholen, ging der zweite Satz an Potsdam (25:23).

Der dritte Satz (25:20) ging ungefährdet an das BVV-Team, das nur die ersten beiden Punkte bis zum 1:1 nicht in Führung lag.

Der vierte Satz war dagegen hart umkämpft und, da die Gäste aus Potsdam das Spiel nicht hergeben wollten, sehr emotional geführt. Die Führung wechselte ständig und kein Team konnte sich wirklich absetzen bis Potsdam auf einmal doch mit 23:20 führte. Was bei diesem Spielstand in der Berliner Auszeit besprochen wurde, wird ein Geheimnis bleiben. Was aber kein Geheimnis ist, ist, dass das BVV-Team von da an keinen Punkt mehr zu ließ und auch die Potsdamer Auszeit (23:23) keine Wirkung zeigte. – 25:20 und damit 3:1 für den BVV.

Vielen Dank an die vielen Fans (auch die der Gäste), die für eine gute Stimmung in der Halle sorgten.

Nach Weihnachten geht es für das BVV-Tam nach Cottbus. Der Tabellenletzte konnte bisher nur beim BVV punkten. Diesmal sollen die Punkte aber beim BVV bleiben…

(Michael Pintz)


 
HERREN I:  8. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (10.12.2011)

Sauna, Glühwein und ein grüner Zettel
Dieser harte und kalte Winter ist ja nichts für Frostbeulen...sagte man letztes Jahr. Irgendwie will aber weder der Winter noch die Weihnachtsstimmung Einzug halten. Aber man kann ja später trotzdem ungiftigen Glühwein sauf..ähm...geniessen.
Doch kommen wir mal zum eigentlichen Anlass unseres Besuches im Prenzl´Berg. Zocken! Mit Ball. 6 gegen 6...
Wir erinnern uns ans Hinspiel: im ersten Satz haben wir RPB einstellig zerlegt, danach uns selbst und verloren. Und typisch BVV knüpften wir nahtlos an das Desaster an. 0:4 und 4:10 wurden notiert, 1 Break gelang, bei 13 war Schluß. Na immerhin lernten wir eine Menge Spanisch und Esperanto, wahrscheinlich waren die wenigen "alten Hasen" drüben auch nur Mitjubler.
Im 2. Satz legten wir dann den Hebel um...und des spanischen Zuspielers Daumen ebenso (Netzduellgewinner: Hape und Jens) ab 15:15 zogen wir nach starker Aufschlagserie von Hape davon...25:18 und unsere knapp 20 Fans feierten. Bereits jetzt machte uns die Hitze zu schaffen. Die Halle hat ja dauerhaft einen defekten Temperaturregler und hält mit 27,462234 Grad konstant mollig warm (munkelt man).
Satz 3 war sicherlich der entscheidende, denn nach wieder schlechtem Start (0:3, 1:4) liefen wir immer zwei Punkten hinterher, bis...zur Auszeit (15:18). Nächster Time-Out war dann bei 20:20 und RPB spürte den Druck durch Aufschlag und Block. jetzt brachten beide Ihre Angriffe durch und über 22:22 kamen wir zum Break...3:2...3:3...4:3...RPB wehrt ab. Annahme, BUMM 5:4...Aufschlag Matze, der Ball hat keine Lust auf unsere Feldhälfte, damit 26:24 für uns.
Wie in Satz 1 angedeutet, war der Kollege Ballverteiler aus Espaná ziemlich angeschlagen (worden) und durfte nicht mehr mitmachen. Sein Ersatzmann spielte nicht so gewitzt, so lagen wir immer knapp in Front. Ab Gleichstand 11:11 zeichnete sich aber ab: 11 Punkte bei 3 Rotationen ist ein guter Wert für winning the game ...in dieser Phase schafften die nie aufgebenden, aber langsam verzweifelt wirkenden RPB´ler nur 5 mal den Punkterfolg. Auszeiten (14:15, 15:19) halfen nicht. Damit war die Messe gelesen, der Saunabesuch in 4 Durchgängen überstanden oder auch: "Frischluft naht"! 25:19 und ein letztlich verdienter Sieg gegen den amtierenden Tabellenzweiten ist ...schön!
Eine Anmerkung noch: Trinke niemals Punsch mit Schuss, wenn die Bratwurst noch auf dem Grill liegt. Haut rein, spart Geld, aber macht auch ""$%($"§%%
Auf dem Feld triumphierten: Sascha, Hape, Jens, das Nündel, der David, Matze, Maik und Norbert (als Einwechselsieger).

(Jens Kölbel)


 
HERREN I:  7. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (03.12.2011)

Nun folgte das nächste Heimspiel des BVV´s gegen den Tabellennachbarn KW Bestensee 2. Es galt, das Spiel um wichtige Punkte zu gewinnen und den vermasselten Saisonstart in die Liga etwas auszubügeln. An der nötigen Motivation mangelte es an diesem Tag nicht. Eine tolle Stimmung herrschte in der Mannschaft, die sich auch aufs Feld übertrug.

Mit Sascha im Zuspiel, Spieltrainer und Kapitän Hape und Gregor auf Außen, Jens und Matze auf Mitte und David auf Diagonal wurde begonnen. Das Spiel begann auf Augenhöhe und keine Mannschaft konnte einen Blitzstart hinlegen. Über die Stationen 8:5 und 15:10 erlangte dann doch der BVV die Oberhand in diesem Satz. Doch die Netzhopper mit ihren mitgereisten Fans sorgten noch einmal für Spannung. Mit David W. statt Gregor sollte die Annahme und Abwehr gestärkt werden, was auch gelang und damit der Satz 25:22 gewonnen werden.

Der zweite Satz wurde mit gleicher Aufstellung begonnen. Der Schwung des ersten Satzes konnte übernommen werden und damit sich der BVV diesmal schneller absetzen. 11:6 und 18:14 waren die Stationen auf dem Weg zum Satzende, der auch souverän mit 25:18 gewonnen wurde.

Getreu dem BVVer Rotationsprinzip wurde nun Zuspieler Norbert Reinsperger, sowie dem bisherigen Joker David W. das Vertrauen geschenkt, den Satz von Anfang an zu beginnen. Das Spiel war nach dem klaren zweiten Satz nun offener gestaltet. 8:8, 15:15 und 21:21 sind deutliche Zeichen dafür. Der Gegner, nun mit deutlich jüngeren Spielern auf dem Feld, machte es dem BVV-Block schwer, da sie ihre fehlende Höhe mit gezielten Schlägen kompensierten. Letztendlich gelang es den Netzhoppern den Satz knapp für sich zu entscheiden mit 26:24.

Der vierte Satz sollte aber nun das Ende des Spiels aus BVV Sicht bedeuten. Mit der Rückwechslung im Zuspiel und, um für mehr Stimmung auf dem Feld zu sorgen, Micha nun für Jens im Block sollte der Satz an den BVV gehen. Der Ehrgeiz, den Satz für sich zu gewinnen, war deutlich spürbar. Mit 6:1 stand schnell eine Führung auf BVVer Seite. Doch die Netzhoppers kämpften sich zurück, sodass Kapitän Hape bei 8:8 eine Auszeit nehmen musste, um die Mannschaft wieder wachzurütteln. Das Spiel war nun wieder offen und ging mit 20:20 in die entscheidende Phase. Mit guten druckvollen Aufschlägen war das in dem Satz eher glückliche als verdiente Ende beim BVV mit 25:22.

(David Nündel)


 
HERREN I:  6. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (19.11.2011)

An diesem Wochenende waren die 1. Herren des BVV zu Gast beim MTV in Wittenberg. Vor einem Jahr trafen beide Teams zur selben Zeit aufeinander. Damals hatten beide Teams einen Lauf und es ging um die Tabellenführung, die sich die Berliner sichern konnten.
In diesem Jahr suchen beide Teams noch nach ihrer Form und versuchen das Tabellenende zu verlassen.
Nach den üblichen Wittenberger Spielchen vor dem Anpfiff (erst 25 Minuten vor Spielbeginn wird das Netz von Frauen- auf Männerhöhe gebracht und das Hallenlicht richtig eingeschaltet) konnte das Spiel beginnen.
Den ersten Satz verschlief das Team aus Berlin-Lichtenberg komplett. Bei eigenem Aufschlag gelangen lediglich vier Punkte, so dass der Satz nach 18 Minuten mit 25:18 an die Lutherstädter ging.
Im zweiten Satz unterliefen den Gastgeber zunehmend Fehler und beide Teams entdeckten ihren Kampfgeist. So wurden in diesem Satz den Zuschauern einige spektakuläre Ballwechsel geliefert, die jedoch meist der MTV für sich entscheiden konnte. Dem BVV-Team gelang im Spielverlauf immer wieder der Anschluss. Doch jedes Mal konnte der Wittenberger Trainer Ulf Jonas durch Auszeiten (15:16, 19:20) den eigenen Spielfluss wieder in Gang bringen und den der Gäste unterbrechen. Bei der ersten Auszeit der Hauptstädter (15:19) konnte diese das Geschehen wieder in die Hand nehmen. Die zweite Unterbrechung (19:22) blieb ohne sichtbar Veränderung, so dass die Gastgeber auch den zweiten Satz mit 25:19 für sich entscheiden konnten.
Der dritte Satz begann mit einem Paukenschlag. 5:0 und 9:1 für den BVV waren die ersten Stationen dieses Satzes. Auch die erste Wittenberger Auszeit (1:7) schien den Berliner Lauf nicht stoppen zu können. Vor allem der Berliner Block ließ keinen Wittenberger Angriff passieren. Doch dann begann die Berliner Annahme zu wackeln und die Gastgeber konnten auf 6:9 verkürzen. Die Berliner Auszeit zu diesem Punkt führte zu einem Patt. Beide Teams brachten ihren eigenen Angriff durch. Einige Fehler bei den Berlinern ließen ihren Vorsprung schwinden. Beim 18:18 schienen die Gäste das Spiel schon abgeschrieben zu haben und auf den Weg in die Kabine zu sein, so dass die Gastgeber den Satz und damit das Spiel mit 25:23 für sich entscheiden konnten.

In zwei Wochen empfängt das Regionalligateam des BVV den Tabellennachbarn aus Königs Wusterhausen. Hier sollte eine positive Reaktion zu sehen sein, um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle nicht zu verpassen.

(Michael Pintz)


 
HERREN I:  5. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (12.11.2011)

Nach der Leistungssteigerung der letzten Wochen und dem ersten Saisonsieg im Heimspiel gegen CV Mitteldeutschland II galt es für das Regionalliga-Team des BVV, den Aufwärtstrend aufrecht zu erhalten und mit zwei Punkten vom Auswärtsspiel beim USV Potsdam heimzukehren. Bisher konnten die Lichtenberger noch keinen Sieg in Potsdam erringen.

Spielbeginn sollte um 19 Uhr sein. Da der Stau auf der A 115 sich jedoch auf die Spuren in Richtung Berlin-Zentrum beschränkte, waren das BVV-Team rund um Spielertrainer Hartmut noch vor 17 Uhr und somit lange vor dem Gastgebern in der Halle. Dank eines freundlichen und zuvorkommenden Hallenwarts konnten wir die Zeit nutzen und uns mit der bisher eher unbeliebten Halle ausführlich vertraut machen.

Pünktlich um 19 Uhr wurde der erste Satz angepfiffen und obwohl die Lichtenberger wirklich pünktlich in der Halle waren, verschliefen sie den Start und liefen von Anfang an einem drei Punkte Rückstand hinterher. Das BVV Team fand in diesem Satz nicht zu seinem Spiel und spielte einfach mit, so dass der USV den Satz mit 25:20 sicher für sich entscheiden konnte.

Spielertrainer Hartmut reagierte und wechselte die beiden (akustisch) auffälligsten Spieler des ersten Satzes Sascha (Zuspiel für Norbert) und Michael (Mittelblock für Jens) in die Startformation für den zweiten Satz. Dennoch verschliefen die Berliner auch den Beginn des zweiten Satzes und liefen einem zwei Punkte Rückstand hinterher. Erst nach einer kompletten Rotation gelang es, das eigene Spiel zu gestalten und beim 12:12 den Ausgleich herzustellen und einen Vorsprung von ein bis zwei Punkten herauszuarbeiten und zu halten. Der USV wollte den Satz jedoch nicht so einfach hergeben und kämpfte sich zum 21:21 zurück. Dies war für Hartmut der Zeitpunkt für einer Auszeit, mit der er den Rhythmus der Potsdamer unterbrach und seinen Spielern noch einmal deutlich machte, was zu tun sein. Zusätzlich stärkte er die Abwehr, in dem er Norbert für Michael einwechselte. Gut gesagt und ebenso gut umgesetzt sicherte sich der BVV den zweiten Satz mit 25:23.

Von den Ereignissen und dem Ergebnis des zweiten Satzes beflügelt spielte der BVV (nun mit Hartmut für Gregor auf Außen/Annahme) konsequent sein Spiel. Da die Berliner Abwehr den Potsdamern nun auch keine Punkte im Angriff mehr gönnte, wuchs der Vorsprung des BVV-Teams kontinuierlich an. Nachdem die Potsdamer Auszeit beim Stand von 5:10 keine Veränderung im Spielverlauf brachte, gab der USV den Satz ohne weitere Gegenwehr mit 25:16 ab.

Der vierte Satz gestaltete sich lange ausgeglichen, bis sich die Berliner bei eigener Auszeit (15:15) darauf einigten, den ersten Auswärtserfolg der Saison sich sichern zu wollen. Der eigenen Potsdamer, der sich danach noch gegen die Berliner wehrte, war der Hallensprecher, der das Publikum aufforderte, Stimmung zu machen. Doch sein Aufruf wurde einzig von den Berliner Spielern befolgt und so ging der Satz ungefährdet mit 25:19 an den BVV.

Am nächsten Wochenende geht es in die vermutlich kälteste Halle der Liga nach Wittenberg. Auch wenn es nicht um die Ecke liegt sind LAUTSTARKE Fans herzlich eingeladen, uns zu begleiten. Da das Team wieder mit den VW-Bussen vom „Autohaus Möbus“ unterwegs sein wird, besteht noch die eine oder andere Mitfahrgelegenheit.

(Michael Pintz)


 
HERREN I:  4. SPIELTAG SAISON 2011/2012 - REGIONALLIGA NORDOST  (05.11.2011)

Die Saison hat eigentlich im September begonnen. Doch für das Regionalligateam des BVV startet sie erst jetzt, wo die Verletzungen auskuriert und die steigende Form aus dem Training und den letzten beiden Spielen gegen Schöneiche (2.BL) und Wolfen-Bitterfeld (quasi 2.BL) in Zählbares umgesetzt werden.

Zu Beginn des ersten Satz im Spiel gegen CV Mitteldeutschland II konnten sich die Berliner gleich mit zwei Punkten absetzen. In der Folge war der Satz vom erfolgreichen Sideout beider Teams geprägt, wobei den Gästen drei Breaks zur 19:18 Führung gelang. Die Entscheidung für die Hausherren brachte der wieder genesene Mathias, der beim 18:18 auf Mitte eingewechselt wurde und mit seinen ersten Punkten, vor allem durch gewaltige Blocks, den 25:22 Satzgewinn für die Berliner sicherte.

Auch zum Beginn des zweiten Satzes konnten die Berliner sich mit drei Punkten absetzen. Auch dieser Satz war in der Folge vom konstanten Sideout beider Seiten geprägt. Nur diesmal gelangen den Berlinern mehr Breaks, als dass sie diese zuließen. Wieder wurden Mathias (Block) und Sascha (Zuspiel) beim 21:18 für die entscheidenden Punkte eingewechselt und konnten dieser Aufgabe gerecht werden: 25:22 für den BVV.

Im dritten Satz konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Als die Gäste drohten, sich doch einen Vorsprung herauszuspielen, stellten die Berliner ihr Spiel durch den Wechsel des Zuspielers (Sascha für Norbert) beim Stand von 16:18 um. Und stellten den Ausgleich wieder her. Beim 23:23 sollte Matze wieder die entscheidenen Akzente zum Satz- und Spielgewinn setzen. Doch die Gäste setzte, die drohende Niederlage vor Auge, alles dagegen. In der Folge hatten beide Teams Satzbälle. Letztendlich hatten die Berliner nach 35 Minuten mit 33:35 das Nachsehen.

Im vierten Satz bewahrheitete sich die Einschätzung vom Berliner Spielertrainer Hartmut: „Je länger das Spiel dauert, desto höher sind unserer Chancen.“ Die Gäste waren nur zu sechst angereist und wirkten nach dem dritten Satz erschöpft und waren im vierten Satz mehr damit beschäftigt, sich in Schuldzuweisungen zu verstricken, als sich auf das Spiel zu konzentrieren. So konnten die Berliner den Satz von vorne weg spielen und ohne Wechsel mit 25:20 für sich entscheiden.

An dieser Stelle muss Krümel ausdrücklich gelobt werden, denn ohne sein ausdauerndes Trommeln hätte das Regionalligateam des BVV auch dieses Spiel verschlafen.

Nächsten Samstag geht es zum USV nach Potsdam. Dort ist es erfahrungsgemäß zu laut um zu schlafen. Der BVV hofft auf die nächsten Punkte.

(Michael Pintz)
 




 
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